Muslim Art Institute
Institut der muslimischen Künste & Kulturen
Das MAI – Muslim Art Institute / Institut der muslimischen Künste und Kulturen entsteht in Hamburg als unabhängige Institution für Kunst, Forschung, Bildung und kulturelle Wissensvermittlung.
Im Mittelpunkt stehen die Kunst- und Gestaltungstraditionen muslimisch geprägter Gesellschaften – ihre Geschichte, ihre handwerklichen Wissenssysteme und ihre Weiterentwicklung in der Gegenwart. Das MAI verbindet künstlerische Praxis mit Forschung, Lehre, Handwerk und öffentlichen Programmen und schafft neue Zugänge zu Kalligrafie, Ornamentik, Buchkunst, Architektur, materieller Kultur und zeitgenössischer Kunst.
Tradition verstehen wir nicht als abgeschlossenes Erbe, sondern als Ausgangspunkt für Wissen, Gestaltung und neue künstlerische Praxis.
Das Institut befindet sich derzeit im institutionellen Aufbau. Ziel ist die Entwicklung eines langfristigen Ortes für muslimische Künste und Kulturen mit Verbindungen zu Künstler:innen, Handwerker:innen, Hochschulen, Museen und Kulturinstitutionen in Deutschland und international. Diese Verbindung von praktischer Kunstvermittlung, Forschung und institutioneller Zusammenarbeit bildet bereits den Kern des zugrunde liegenden Konzepts.
Initiiert von Idriss Azougaye
Das MAI wurde vom Hamburger Künstler, arabischen Kalligrafen, Art Director und Herausgeber Idriss Azougaye initiiert.
Aufgewachsen in einer deutsch-marokkanischen Künstlerfamilie, verbindet seine Arbeit arabische Kalligrafie, islamische Ornamentik, sakrale Raumgestaltung, visuelle Kultur und traditionelle Handwerkstechniken. Neben seiner internationalen Tätigkeit im Medien- und Kulturbereich entwickelte er über viele Jahre künstlerische und pädagogische Formate für Hochschulen und Kulturinstitutionen und war an der Gestaltung von mehr als fünfzehn Moschee-Innenräumen in Deutschland beteiligt.
Als Herausgeber und Chefredakteur beschäftigt er sich zudem mit zeitgenössischer muslimischer Kunst, Kultur und Repräsentation. Mit dem MAI führt er diese unterschiedlichen Arbeitsfelder in einer langfristigen institutionellen Struktur zusammen.